Alljährlich im Frühjahr im Zeitraum von Januar bis Mai bearbeitet das LEV-Team eine wichtige naturschutzrelevante Aufgabe, nämlich die „Mehrjährige naturschutzorientierte Flächenbewirtschaftung und -pflege“ mit fünfjährigen freiwilligen Verpflichtungen (früher „Vertragsnaturschutz“). In diesem Frühjahr stehen rund 130 Folge- und Änderungsanträge an, vereinzelt auch Neuanträge. Der LEV bereitet die Anträge mit Zielen, Maßnahmen und vielen Detailarbeiten unterschriftsreif für die antragstellenden Bewirtschafter und in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) und Unteren Landwirtschaftsbehörde (ULB) vor. Die Fachbehörden bewilligen diesen flächenbezogenen „Naturschutz auf fünf Jahre“, der über den Gemeinsamen Antrag der Bewirtschafter abgewickelt und aus EU- und Landesmitteln finanziert wird. Wellenartig gibt es dabei Jahre mit hohem und Jahre mit weniger hohem Aufkommen an Anträgen. Eine besondere Herausforderung ist in diesem Jahr der Übergang von Version LaIS 1.0 auf 2.0, dem landesweiten Landschaftspflegeinformationssystem.
